Umwelt- und Klimaschutz im Landkreis
Global denken – lokal handeln. Auch bei uns im Landkreis Starnberg.
Die Klimakrise ist längst Realität – auch bei uns.
Hitzeperioden, Starkregen, Trockenheit und Artensterben machen deutlich, dass entschlossenes Handeln gefragt ist. Gleichzeitig zeigt sich: Viele Maßnahmen lassen sich nur dann erfolgreich umsetzen, wenn sie auch vor Ort getragen und gestaltet werden.
Der Landkreis Starnberg hat sich bereits 2005 das Ziel gesetzt, bis 2035 klimaneutral zu werden. Doch rund zehn Jahre nach Beschluss und zehn Jahre vor Frist liegt der Anteil erneuerbarer Energien noch immer bei gerade einmal rund 12 % (März 2024).
Eine konsequente Umsetzung, um das Ziel tatsächlich zu erreichen, ist nicht erkennbar.
Währenddessen steigt der Druck auf Natur und Landschaft weiter: Allein seit 1988 wurden im Landkreis rund 2.920 Hektar landwirtschaftlicher Fläche versiegelt – das entspricht der Fläche einer ganzen Gemeinde.
DIE LINKE steht für echten Klima- und Umweltschutz, der gerecht ist – sozial, ökologisch und demokratisch.
Wir fordern:
- Klimaneutrale Kommunen bis 2035 – mit verbindlichem Fahrplan
- Energie in Bürgerhand: Photovoltaik auf jedes öffentliche Dach, Nahwärme in kommunaler Verantwortung
- Schutz statt Versiegelung – mehr Grünflächen, mehr Bäume, keine Bebauung sensibler Gebiete
- Stärkung der regionalen Landwirtschaft – ökologisch, tiergerecht, existenzsichernd
- Förderung von Bürgerprojekten – z. B. Energie- oder Umweltinitiativen in Gemeinden
Klimaschutz darf kein Elitenprojekt sein. Er muss bezahlbar, mitgestaltbar und alltagstauglich sein – sonst bleibt er folgenlos.
Wir setzen uns dafür ein, dass auch im Landkreis Starnberg klare Prioritäten gesetzt werden: für Mensch, Natur und Zukunft.
