Frieden & Abrüstung

Sicherheit entsteht nicht durch Aufrüstung – sondern durch Gerechtigkeit, Diplomatie und Solidarität.

In einer Welt voller Krisen, Kriege und Spannungen wächst bei vielen Menschen die Sehnsucht nach Frieden.

Doch statt kluge Lösungen zu suchen, setzen Regierungen zunehmend auf Aufrüstung, Waffenlieferungen und militärische Abschreckung – auch in Deutschland. Währenddessen werden soziale Ausgaben gekürzt, öffentliche Infrastruktur vernachlässigt und der gesellschaftliche Zusammenhalt brüchiger.

DIE LINKE stellt sich diesem Kurs entgegen.

Wir sagen klar: Frieden ist kein Randthema – er ist Voraussetzung für ein gutes Leben.

Für echte Sicherheit brauchen wir nicht mehr Waffen, sondern mehr soziale Sicherheit, gerechte internationale Zusammenarbeit und den Mut zur Deeskalation.

Auch im Landkreis Starnberg, inmitten eines wohlhabenden Umfelds, dürfen wir nicht wegsehen. Bundeswehrwerbung an Schulen, Drohnenforschung an Universitäten oder militärische Logistikstrukturen sind keine abstrakten Phänomene – sie betreffen auch unsere Region.

Aber ist das nicht weltfremd?
Uns wird oft entgegnet: „Nur wer sich verteidigen kann, überlebt. Alle politischen Systeme, die sich nicht schützen konnten, sind untergegangen. Deshalb ist Aufrüstung kein Luxus, sondern Notwendigkeit.“

Wir nehmen diesen Einwand ernst – und wir antworten klar:

Sicherheit braucht mehr als Waffen.
Wer glaubt, dass militärische Stärke automatisch Frieden bringt, ignoriert die Realität: Die Welt ist heute so gefährlich, weil alle Seiten aufrüsten – nicht trotzdem.

Viele Kriege wurden geführt, obwohl sich beide Seiten bis an die Zähne bewaffnet hatten. Abschreckung schützt nicht zuverlässig – sie kann auch eskalieren.

Wir sagen nicht: Wehrlosigkeit ist die Lösung. Aber Aufrüstung allein ist keine Sicherheit. Was wir brauchen, ist eine starke, demokratische Gesellschaft, die auf zivile Krisenprävention, Diplomatie, Resilienz und Partnerschaften setzt.

Wir wissen: Wer Frieden fordert, muss Gegenwind aushalten.
Deshalb braucht es Menschen mit Haltung und Mut – die bereit sind, aus gewohnten Denkmustern auszubrechen. Die sich nicht einschüchtern lassen von denen, die behaupten, es gäbe keine Alternative. Und die den langen Atem haben, um Wege zu gehen, die erst morgen selbstverständlich sein werden.

DIE LINKE steht für eine Friedenspolitik, die diesen Namen verdient.

Wir fordern:

  • Abrüstung statt Aufrüstung – Nein zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO
  • Keine Waffenexporte in Krisen- und Kriegsgebiete
  • Schulen, Bildungseinrichtungen & Jobmessen frei von Bundeswehrwerbung
  • Zivile Konfliktlösung stärken: Mediation, Diplomatie, Entwicklungszusammenarbeit
  • Friedensinitiativen vor Ort unterstützen – gegen Militarisierung, für Verständigung

Frieden beginnt bei uns – in der Sprache, im Alltag, in den politischen Entscheidungen.

Wir setzen uns dafür ein, dass Menschlichkeit und Vernunft wieder zum Maßstab der Politik werden – gegen das Vergessen, gegen das Wegsehen, gegen den Krieg.